unsere Sponsoren

Der Grundstein ist gelegt - unser Grundstück!

Außenarbeiten....

Die Dachrinnen sind angeschlossen...
Die Dachrinnen sind angeschlossen...

Weiter geht's...
letzte Woche wurden die Arbeiten weiter fortgesetzt. Der Plumber hat am Haus die Dachrinne angeschlossen. Wenn jetzt die Regenzeit beginnt können wir schon das Wasser vom Haupthaus speichern, das Guesthouse soll diese Woche angeschlossen werden. Der Mais ist abgeerntet. Das Feld wird jetzt vorbereitet für die neue Einsaat. Der Gehweg um das Haus wurde fertig gestellt und bekommt jetzt seinen feinen Schliff. Die Mauer am Eingang ist auch fertig gemauert.
Diese Woche wird ein Junge unser Haus bereichern. Infos hierzu im laufe der Woche.
Bevor ich es vergesse, am Aschermittoch bin ich in der Landesschau Rheinland-Pfalz um 18.45 Uhr mit Home of Smile. Ich freue mich schon riesig....
Euch allen wünsche ich Alaaf und Helau und einen katerfreien Start in die neue Woche

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Unbeschreiblich...

Sven und Siggi...meine beiden Mitstreiter... Tina war die ersten 14 Tage dabei...
Sven und Siggi...meine beiden Mitstreiter... Tina war die ersten 14 Tage dabei...

Unbeschreiblich...

ich sitze hier und lese eure Kommentare zu meinem Post  auf Facebook heute morgen. Ich bin zu Tränen gerührt. Ich nehme gerne die Glückwünsche entgegen. Jedoch ohne euch, wäre es nur ein Traum geblieben. Mit euch wurde aus dem Traum der Beginn einer neuen Wirklichkeit, frei nach Friedensreich Hundertwasser...
Ganz besonderen Dank gilt meinen beiden Mitstreitern Siggi und Sven. Ich bin so stolz, dass Sven mir erlaubt hat ein Bild zu posten. Sven hat 7 Wochen im Hintergrund gearbeitet, mit all der deutschen Gründlichkeit. Er hat meine Launen all die 7 Wochen ertragen ohne einen Kommentar, den ich mir schon mal an der einen oder anderen Stelle gewünscht hätte. Wobei ihn auf schwäbisch fluchen zu hören war auch für mich immer wieder ein Highlight.
Mir hat es oft am Verständnis gemangelt, warum Siggi und Sven das nicht auch so sehen als ich. Die waren immer tiefenentspannt, was mich wieder auf die Palme gebracht hat wenn es mal wieder nicht funktioniert hatte. Recht hatten sie, ändern konnte oder kann ich es eh nicht.
Danke Euch beiden für die gemeinsame Zeit, für das gemeinsame Ziel mit der unterschiedlichsten Herangehensweise....
Ich bin lernfähig....

Ihr Beide seit ein riesengroßes Geschenk für die Welt...mit eurem Engagement für die Schwächsten in einem anderen Kontinent mit einer anderen Kultur und wir hatten uns vorher auch nicht gekannt..

 

Chapeau Euch Beiden... sehr wenige hätten das gemacht, was ihr getan habt.

 

Offizielle Eröffnung von Home of Smile...

The Governor of Embu County Sir Martin N. Wambora...
The Governor of Embu County Sir Martin N. Wambora...

Ein Traum wird wahr....

 

heute war unsere offizielle Eröffnung durch den Governor of Embu County Sir Martin N. Wambora.

Es war sehr sehr bewegender Tag für mich.

Das Geschenk was er mitgebracht hat, hilft uns und vielen Menschen in unserer Gegend. Die Straße die an unserem Waisenhaus vorbei führt wird im nächsten Monat gemacht....

Trotz seines sehr engen Terminkalender, da dieses Jahr Wahlen anstehen, hat er es sich nicht nehmen lassen, Home of Smile persönlich zu eröffnen.

Er hat einen Baum gepflanzt, das Band zur Eingangstür durchtrennt, das Erinnerungsschild sichtbar gemacht, den Kuchen mit den Kindern angeschnitten und sich in unser Gästebuch eingetragen.
Nochmals vielen Dank Herr Governor Martin N. Wambora.

Außer dem Governor waren noch viele weitere wichtige Gäste gekommen um Home of Smile zu eröffnen.

Der katholische Priester hat das Gebet gesprochen und anschliessend die Segnung vorgenommen.

Zum Schluss wurde noch das Buffet eröffnet damit keiner Hungrig oder dürstend nach Hause gehen musste. Es waren ca. 100 Gäste anwesend die sehr angetan waren von dem neuen Home of Smile in Ihrer Gemeinde.

Danke an alle Mitwirkende für diese wunderschöne Eröffnungsfeier.

Nach 3 Jahren wird ein Traum Wirklichkeit...

Danke Euch allen die Ihr diesen Traum mitgeträumt habt.

Ihr alle habt mitgeholfen, das Kinder eine Chance auf eine bessere Zukunft bekommen.

 

Danke Siggi für die wunderschönen Bilder...

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Nicht mehr lange...

Das neue Tor. Ein tolles Ergebnis der Streicharbeiten von Siggi...
Das neue Tor. Ein tolles Ergebnis der Streicharbeiten von Siggi...

1,5 Tage noch...

unsere Zeit hier wird immer weniger. Heute haben alle noch mal kräftig zu gepackt damit Morgen alles in einem besonderen Glanz erstrahl. Warum??
Morgen haben wir unsere offizielle Eröffnung. Unseren Launch...
Um 10 Uhr geht's los bis ca. 13 Uhr. Danach wird noch weiter gearbeitet.
Es sieht jeden Tag besser aus.
Heute sind die Dachdecker gekommen um die Dachrinne zu befestigen. 5 Männer haben noch den späteren Spielplatz geebnet. Die Maurer haben den Eingangsbereich verschönert. Es wurden noch 3 Doppeldecker Betten geliefert. Ein zusätzlicher Schreiner wurde noch angeheuert, um die Küchenschränke zu bauen.
Siggi und Sven haben die Schränke in den Zimmern fertig gestellt und noch den Hof verschönert. Sieht einfach Klasse aus. Der Plumber ist auch da und schließt den Wassertank an, der am Montag aufgerichtet wurde.
Der Gouverneur hat sich angesagt und noch einige Prominente. Ein katholischer Priester wird das Haus segnen.....
Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen.
Dann bleibt nur noch der Donnerstag und am Freitag geht es schon wieder zurück....
Euch allen noch einen schönen Valentiensabend.....

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Schönes Kompliment...

Die Tasse (Bild) wurde zusammen mit weiteren für das Waisenhaus www.homeofsmile.com gekauft. Heute Mittag gab's darin Fruchtsalat (Pasionsfrucht, Mangos und Banane). Und dann hab ich dem Spruch entdeckt.

Das könnte ein Grund gewesen sein, warum Achim den Bau eines Waisenhauses in Angriff genommen hat. Und zwar nachdem er gesehen hat, wie wichtig für die Waisenkinder ein solches Heim in der eigenen Heimat ist. Und dabei wollte er nur vor Ort erfahren, für wen er eine Patenschaft übernommen hat und was damit finanziert wird.

Die Frage war auch nicht "kann ich das", sondern wohl eher "es muss was passieren". Und er hat es versucht, ohne zu wissen was passiert und vor allem wie. Das war vor rund 3 Jahren.

Heute, dtei Tage vor der offiziellen Eröffmung des Waisenhauses sind bereits zwei Kinder eingezogen. Zu Beginn werden zweii Mitarbeiterinnen, Suzie und Milisan, 24 h, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr für die vermutlich bald ansteigende Zahl an Kindern da sein. Die Farm wird von dem jungen Ben an 6 Tagen betreut. Mit steigender Zahl werden sicherlich noch weitere Helfer benötigt.

Sein Traum ist nun Realität. Er hats versucht und es ist passiert!

Tina, Sven und ich durften ihn ein kleines Stück des Weges begleiten. Und wir konnten miterleben, wie Kinder sich fühlen, die mit 6 Jahren zum ersten Mal in einen Bett geschlafen, randvoll gefüllte Teller leergeputzt, sich danach die Zähne geputzt und sich über mitgebrachte Kleidung gefreut haben. .... wie gesagt, alles zum ersten Mal!

Wir müssen Menschen wie Achim Fuchs und sein Home Of Smile unterstützen. Darum teilt diesen Post bitte in Eurem Facebook-Freundeskreis, damit viele erreicht werden. Letztlich mit dem Wunsch und der Bitte um finanzielle Unterstützung.

Über www.homeofsmile.com sind dazu alle Informationen abrufbar. Eure Mittel kommen direkt und ohne Umwege dort an, wo sie gebraucht werden. Vor Ort!

Steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.

Und wenn ihr, eure Freunde und deren Freunde usw. so viel spenden, dass das Bankkonto erweitert werden muss, keine Angst. Achim baut glatt noch ein zweites. Er weiß ja jetzt, dass und wie es geht....!

Ach ja.... noch ein kleiner emotionaler Beitrag. Zwar aus den Zusammenhang gerissen, aber die Aussage der kleinen Brenda, heute am dritten Tag, spricht für sich:

"Warum habt ihr mich nicht schon früher geholt"

Und jetzt schickt es bitte in Eure Freundeswelt.

Danke!

letzter Sonntag...

Siggi bei seiner Sonntags Arbeit...Aktenschrank bauen...
Siggi bei seiner Sonntags Arbeit...Aktenschrank bauen...

...für diese Tour war es unser letzter Sonntag.

 

Der sah bei uns folgender Maßen aus:

Wie immer um 6 Uhr aufstehen, fertig machen frühstücken. Die Kinder sollen fertig gemacht werden zum Kirchgang. Eine der beiden Mädchen hat Mumps und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Sie heißt Frieda. Milisan unsere neue Care Takerin übernimmt das. Siggi und Sven bleiben hier, während ich mit Susan, Brenda (so heißt das andere Mädchen und Elisabeth, sie ist 2,5 Jahre und die Tochter von Milisan zur Kirche gehen. Brenda auf meinem Rücken und Elisabeth auf Susans Rücken. Es sind ca. 3 km Fußmarsch. Es war unser erster Besuch in der Katholischen Kirche hier. Wir durften uns zum Schluss vorstellen und wurden herzlich begrüßt. Während wir in der Kirche waren, haben Siggi und Sven an dem Schrank und einem Aktenschrank weiter gebaut. Nach der Kirche wurde das Essen vorbereitet. Milisan und Frieda waren auch zurück aus dem Krankenhaus. Frieda hat Penicilin bekommen und Tabletten. Nach dem Essen haben die beiden großen Jungs Siesta gehalten. Ich habe noch 2 Toilettentüren gestrichen. Damit habe ich meinen Part beim streichen auch erledigt. Siggi hat den Aktenschrank fertig gestellt. Dann haben wir noch Besuch vom Kirchengemeinderat bekommen. Es wurde zusammen Kaffee getrunken und anschliessend das neue Heim begutachtet und für sehr gut befunden...Siggi bei seiner Sonntags Arbeit...Aktenschrank bauen...:). Anschliesssend habe ich noch ein bisschen den Schotter verteilt...
Feierabend am Sonntag in Kenya.
Mitte der Woche gibt es noch was Besonderes aber dazu später mehr.
Ich kann so langsam immer mehr geniessen was wir zusammen geschaffen haben. Und wenn ich beim gemeinsamen Essen die Kinder beobachte und die glücklichen Kinderaugen sehe, dann weiß ich wieso wir das alles gebaut haben. Die 2 bzw. 3 fühlen sich jetzt schon wie zu Hause. Nie zuvor hatten sie ein solches mit all den normalen Dingen wie Bett, Toiletten, regelmäßige Mahlzeiten usw. Was haben diese kleinen und jungen Menschenkinder schon alles erleben müssen...
Ich kann euch nicht genug Danken für all eure Unterstützung.
Es ist unbeschreiblich schön.....

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Noch einmal Schlafen...

...dann ist es so weit....


es bleibt uns jetzt noch weniger als eine Woche um noch ein paar Dinge fertig zu bekommen.
Sven wird wohl Morgen mit den Streicharbeiten in der Küche fertig werden. Dann hat er sein selbstgestecktes Ziel erreicht.
Mir bleibt nur Danke zu sagen. Was Sven in den letzten 6 Wochen hier geleistet und geschuftet hat, unglaublich. Er hat insgesamt dann 7 Wochen seine eigene Firma hinter Home of Smile gestellt um hier in Kenya vor Ort alles Farbenprächtig zu gestalten. Das ist ihm absolut genial gelungen.
Ein herzliches Dankeschön auch an Svens Familie, das sie dass mitgetragen haben, sonst wäre das gar nicht möglich gewesen.
Siggi ist mit dem Tore streichen fertig. Er ist jetzt Möbelbauer. Er fertigt gerade die Schränke für die Kinderzimmer an.
Es ist sagenhaft wie vielseitig dieser Mann ist.
Ein riesen Kompliment und ein herzliches Dankeschön an Dich lieber Siggi. Du bist jetzt 5 Wochen schon da und hast überall mit angepackt. Alle Arbeiten erledigt, egal ob schöne oder unschöne. 5 Wochen ungewohnte körperliche Arbeit zu erledigen in ungewohnter Haltung und immer mit einem Lächeln....da kann ich mir noch eine große Scheibe von abschneiden.
Auch an Euch liebe Famile Bauer die ihr 6 Wochen auf euren Vater und lieben Mann verzichtet habt, damit er hier ein wunderschönes Home of Smile mitgestalten kann, ein ganz liebes und herzliches Dankeschön....


Liebe Tina auch Dir Danke ich für die 2 Wochen die Du hier mit geschuftest hast. Eine Woche lang jeden Tag von Morgens bis abends Fenster und Türen von festgesetztem Zement befreien ist keine Arbeit die wirklich begeistert. Du hast es immer mit Humor genommen und genau wie Sven und Siggi meine Launen mit ertragen wenn es mal nicht so gelaufen ist wie ich es mir vorgestellt habe...und das war öfter der Fall...:) Ein herzliches Dankeschön...

 

Seit 2,5 Tagen sind wir ohne Strom und meistern die Herausforderungen mit Bravour.
Der Tank ist da, der Tower fertig, das Eingangstor wird gesetzt. Innen sind alle Zimmer bezugsfertig. Aussen wird noch hart gearbeitet damit das Grundstück auch schön aussieht. Es muss noch alles gleich gemacht werden und Schotter verteilt werden.
Und Morgen........
Morgen werden die ersten beiden Kinder kommen.

 

Aus einem Traum (einer Vision) wird Wirklichkeit.

 

Ich Danke Euch allen, die ihr mich und Home of Smile unterstützt habt, mich und meine Vision mitgetragen habt, egal in welcher Form.

Ohne jeden einzelnen von euch wäre Home of Smile nie Wirklichkeit geworden.

Ihr alle helft mit, dass jetzt Kinder auf einem anderen Kontinent, zig tausend Kilometer von eurem Zuhause, in ein solches Zuhause einziehen können. Das die Kinder diese Chance bekommen, die wir hatten, in Liebe und Geborgenheit, mit Nahrung, Kleidung, Schulbildung und ärztlicher Versorgung aufzuwachsen.

Ihr alle seit Vorbilder für ganz viele Menschen......


Ihr alle seit ein riesengroßes Geschenk für die Welt..

 

D A N K E   D A N K E   D A N K E    D A N K E   D A N K E   D A N K E   D A N K E   D A N K E  D A N K E  D A N K E

Keine Langeweile...

Nach 4 Wochen streichen, fällt das aufrecht gehen zu Weilen schwer...
Nach 4 Wochen streichen, fällt das aufrecht gehen zu Weilen schwer...
Es bleibt spannend.....
Die letzte Woche hatte es wieder in sich. Wenn ich dachte jetzt ist alles wieder im Lot und ich mal Luft holen wollte, war die nächste Herausforderung schon da. Oft war ich am Ende mit meinem Latein.
Auf meine Frage was mache ich falsch oder was sollte ich ändern, fand ich keine Antwort....
Egal, weiter machen, es muss ja irgendwie weiter gehen. Ende dieser Woche wollen die ersten Kinder kommen.
Insgesamt haben wir noch 1,5 Wochen zum arbeiten. Die Zimmer werden fertig. Die größte Herausforderung bleibt noch der Plumber. Er hat versprochen das alles klappt....
Die Hoffnung stirbt zum Schluss....
Der Turm für den Wasserbehälter ist fertig betoniert so dass wir Ende der Woche den Tank hinaufstellen können.
Die Regenrinne soll am Dienstag oder Mittwoch angebracht werden.
Die ersten Betten sind da, genauso wie ein großer Tisch und 4 Stühle...
Ab Montag geht es an die Aussenanlage. Es wird das Tor gesetzt, die Mauer gemauert und um das Haus einen Gehweg betoniert....
Innen sind noch Türen zu streichen (mein Part) und viele Kleinigkeiten zu bewerkstelligen.
In der Dusche läuft noch das Wasser durch das ganze Badezimmer hinaus in die Halle. Da müssen wir auch noch eine Lösung finden....
Es wird auf keinen Fall langweilig....
Heute hatten wir einen kleinen Ausflug unternommen. Auch ich war dabei...:)
Euch allen einen kraftvollen Start in die neue Woche.....
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Bergfest...

Halbzeit...


gestern hatten Sven und ich Bergfest. Und genau wie beim Bergsteigen es immer wieder auf und ab geht bis man die Spitze erreicht, geht es auch bei uns. An einem Tag läuft es gut, die nächsten wieder weniger :). Manchmal ist es wirklich zum verzweifeln. Zumindest ist jetzt der neue Dachdecker gekommen und hat seine Arbeit aufgenommen. Der Schreiner ist auch gekommen für die Innen Türen zu richten und der Fliesenleger war auch mal wieder da. Dafür fehlt der Ceiling Trupp. Der Brunnenbohrer kommt nur noch ein paar Stunden am Tag und der Plumber lässt uns auch noch hängen.
Sven und Siggi streichen unermüdlich und munter weiter. Heute haben wir 12000 ltr. Wasser mit dem LKW bekommen und dafür 100 Euro bezahlen dürfen. Hier gibt es schon seit dem 15 Dez. kein Wasser mehr aus der Leitung und bis Ende April wird auch keins kommen. Die Regenzeit fängt erst Ende März an. Somit bleibt Wasser unsere größte Herausforderung.
Das große Eingangstor ist auch gekommen und wartet noch auf seinen Anstrich. Welche Farbe wird es wohl bekommen?? :)
Wir haben trotzdem schon viel errreicht und eine Seite wird auf jeden Fall fertig sein. Die Kinder warten schon...

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Ein erfolgreicher Tag...

Die kleine Wasser Pfütze ist schon erkennbar...
Die kleine Wasser Pfütze ist schon erkennbar...

Gestern war ein erfolgreicher Tag....

nach einer Dürre kommt immer wieder Fruchtbares.....
Gestern vormittag war ich mit Sven Farbe einkaufen und sonst noch ein paar Dinge erledigen. Es war einfach unglaublich. Wo sonst immer riesengroße Warteschlangen sind, mit Sven war alles frei. Wir waren in einer Rekordzeit von 4 Std. wieder zurück und haben alles erledigt. Sven hat wohl eine ganz spezielle Aura. Ich hab ihm schon gesagt dass er zukünftig zu allen Meetings und Besorgungen mit kommen muss.
Zurück auf der Baustelle haben wir den Ceiling Trupp beim Arbeiten entdeckt, genauso wie die Fliesenleger. Auch der Brunnen Bohrer war bei seiner Arbeit. Wow
Sven war hochzufrieden mit den Farben und dem "Wall car filler" die wir besorgt hatten und er konnte in seiner Arbeit aufgehen. Das Ergebnis ist einfach genial. Leider kann man das auf den Bildern nicht so gut sehen als es wirklich ist. Auf jeden Fall sieht es Hammer mäßig aus und jetzt kann ich erahnen wie g... Die kleine Wasser Pfütze ist schon erkennbar...:) es aussieht wenn alles fertig ist.
Die Fliesenleger haben auch Fortschritte in dem Badezimmer gemacht.

Die eine Decke im Eingangsbereich als auch im Büro sind fertig. Beim Brunnen " buddeln" ist Wasser zum Vorschein gekommen. Allerdings ist jetzt auch ein Fels im Weg. Hoffentlich ist er nicht so dick und er kann ihn mit Hammer und Meisel abtragen.
Zum Abschluss des erfolgreichen Tages haben Siggi und ich noch tatsächlich 2 Flaschen kaltes Tusker per Pikki Pikki Lieferservice trinken können.
Es war ein rundum guter Tag in Kenya auf der Baustelle nahe Ugweri von Home of Smile...

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Verlass...

Das immer noch offene Dach...
Das immer noch offene Dach...

Verlass..., verlassen....

Die einzigsten auf die Verlass ist, ist der 2er Trupp aus Germany, Siggi und Sven, und die 4 kenianischen Verputzer und natürlich auf die Sonne.                         Siggi streicht fleißig die Türen egal ob stehend, liegend, sitzend oder knieend. Danke Siggi für Deinen Arbeitseinsatz der fern ab von Deiner gewohnten oder normalen Arbeit ist. Sven bereitet die Wände zum streichen vor. Sven versucht immer wieder deutsche Qualitätsarbeit abzuliefern, was aber oft an den fehlenden Materialien scheitert. Ich kann mit ihm fühlen, wie das ist wenn die Arbeit nicht deinen Vorstellungen entspricht. Dann wird auch mal auf schwäbisch geflucht.....Sven hat eine Seite, das heißt 2 Zimmer und den Flur schon fertig vorbereitet zum Streichen.

Sven, ein Super dickes Kompliment für Deinen unermüdlichen Einsatz hier vor Ort.

Die vier Kenyaner machen auch einen TOP JOB. Sie arbeiten still und leise und ich brauche kaum nach ihnen zu schauen. Das macht Freude mit den Jungs  zu arbeiten.
Die anderen erscheinen nicht. Der Plumber ist schon den 2. Tag nicht da, genauso wie der Ceiling Trupp. Die Fliesenleger mussten 3 Tage Pause machen, da der Plumber nicht vorwärts kam.
Wir haben einen anderen Brunnenbohrer angeheuert. Er hat vorher mit der Wünschelrute die Wasserader ausfindig gemacht und gräbt jetzt mit der Hand einen Brunnen der ca. 12 m tief wird. Es ist dann unsere letzte Hoffnung Wasser zu bekommen. Aus der Leitung haben wir hier das letzte Mal am 15. Dezember Wasser erhalten.
Zur Zeit folgt eine Herausforderung der anderen....
Beide Badezimmer sind noch Baustelle. Das Dach ist noch nicht zu, die Küche ist noch eine Baustelle und, und und....
Wenigsten ist es herrliches Wetter hier und schön warm...

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Eine spannende Woche geht zu Ende...

Der Vorratsraum unter dem 10.000 ltr. Tank ist fast fertig...
Der Vorratsraum unter dem 10.000 ltr. Tank ist fast fertig...

Schon zwei Wochen sind rum...

 

es war eine wirklich spannende Woche in allen Bereichen...:)
Zuerst einmal hat uns Tina nach 2 Wochen verlassen und ist wieder gut in Deutschland gelandet.
Diese Woche sind wir einen riesen Schritt vorwärts gekommen. Bis auf die beiden Badezimmer ist alles so weit gefliest. Die Umrandungen an den Bodenfliesen müssen noch teilweise angebracht werden aber sonst fertig. Die Decken sind auch schon in 3 Zimmern fertig. Das Dach ist immer noch nicht nicht. Die Küche muss noch fertig gestellt werden. Ab Montag können wir anfangen die vorarbeiten zum Malern zu beginnen. Bis jetzt sind wir sehr gut im Zeitplan. Gestern und heute war Stromausfall. Der Installateur braucht noch was. Ich hoffe das wir Ende dieser Woche endlich eine funktionierende Toilette und Dusche haben.
Auch sind wir die ersten die einen Vorratsraum unter der Erde haben. Das Fundament für den 10.000 ltr. Tank wird dafür genutzt. Normalerweise wollten sie das Loch mit Erde wieder zu werfen. Dann kam mir die Idee daswir diesen Raum 2,5mx2,5m mauern und so nutzen können. Unsere kenianische Bauarbeitern haben geschmunzelt bei dieser Arbeit aber einen fantastischen Raum kreirt.
Siggi und ich sind heute gegen Mittag zum Frühschoppen gefahren. Anschliessend haben wir schön relaxt die Sonne genossen und heute abend den Sternenhimmel beobachtet. Pünktlich zum Abendessen hatten wir wieder Strom. Susan hatte das Essen schon auf dem Gaskocher zubereitet.
Euch einen wunderschönen Start in die neue Woche....
Riesen Dank an Tina für die 14 Tage Hilfe hier in Kenya
Einen Sonderapplaus an Sven der wirklich rangeklotzt hat....
Ein Vorschuss Kompliment an Siggi der uns schon 1 Woche unterstützt und sich super ins Team integriert hat...Der Vorratsraum unter dem 10.000 ltr. Tank ist fast fertig...:)
Sven und Siggi arbeiten und ich fahre in der Gegend rum...Der Vorratsraum unter dem 10.000 ltr. Tank ist fast fertig...:)
Das nennt man Aufgabenverteilung....Der Vorratsraum unter dem 10.000 ltr. Tank ist fast fertig...

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Eine spannende Woche beginnt...

Mr. Mutugi überreicht Susan die 2 Woll-Zudecken...
Mr. Mutugi überreicht Susan die 2 Woll-Zudecken...

Ein gelungener Start in eine spannende Woche....

gestern hat überraschender Weise sehr viel geklappt. Die Fliesenleger kamen und haben einen Super Job gemacht. Sie haben schon 2 Räume fast fertig gefliest. Der Plumber mit seinem Team war da. Wir haben bis heute noch keine Toilette oder Waschmöglichkeit im Haus, es wird aber hart dran gearbeitet Mr. Mutugi überreicht Susan die 2 Woll-Zudecken...:).
Ein anderes Team hat das Fundament gegraben für einen Stand für den 10.000 ltr. Tank. Sie haben auch schon die Hälfte der Öffnung zwischen Dach und Wand rund um das Haus zu gemauert.

Gestern haben wir auch die erste Spende aus Kenya erhalten.
Mr. Mutugi hat 2 Woll-Zudecken für die Betten gespendet.
Herzlichen Dank an unseren Vorsitzenden von Home of Smile Kenya...
Heute ist für unsere 3 "Muzungus" Safari Tag. Sie wurden um 6 Uhr abgeholt und fahren zum Nationalpark nach Nairobi und bekommen dort einen eigene Führung mit einem Jeep und Scout. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Mr. Mutugi der das ermöglicht hat.
Ich werde hier schauen das es weiter voran geht....

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Wir werden vollständig...

Kirchgang...
Kirchgang...

Sonntag.....Relaxtag.....oder
die Ruhe vor dem Sturm....

Ansturm von Arbeitswilligen...


So das "Muzungu Team" ist vollständig. Siggi (Siegbert Bauer) ist heute gelandet und in unser "Dschungel Camp" eingezogen.....Kirchgang...:)
Susan und ich waren heute morgen die Kirche nebenan besuchen und wurden dort auch freundlich aufgenommen. Nach 2,5 Std. haben wir dann abgebrochen und die Kirche nach dem Opfergang verlassen. Kinder haben uns noch große Mangos gebracht.
Material für Morgen ist da...Mal schaun wer alles kommt.
Euch wünsche ich einen Rutschfreien Start in die neue Woche.

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Eine Woche...

Die ersten Fenster glänzen schon...
Die ersten Fenster glänzen schon...

Hallo ihr Lieben,

nun sind wir schon eine Woche hier.
Das neue Jahr hat angefangen wie das alte aufgehört hat. Die ersten Fenster glänzen schon...:)
Tina und Sven waren die ganze Woche über sehr fleißig. Tina hat die Fenster und Türen vom Verputzen und Zement befreit. Sven hat akribisch die Wände gesäubert. Ich war die ganze Woche beschäftigt mit Meetings, die nächsten Wochen zu planen, Altlasten aus dem letzten Jahr aufzuarbeiten und in der Gegend rumfahren Die ersten Fenster glänzen schon...:) und Material besorgen...
Ab Morgen bekommen wir noch Verstärkung, Siegbert kommt, und wird uns die nächsten 6 Wochen unterstützen.
Nächste Woche fängt für mich wieder mit einem Meeting an. Jedoch geht es ab Montag rund. Der Wasserinstallatuer ist schon an seiner Arbeit, dann kommen die Fliesenleger, ein Trupp wird die letzten Löcher stopfen zwischen dem Dach und den Wänden, dann wird ein Gestell betoniert für einen weiteren 10.000 ltr. Tank der für die Wasserversorgung im Haus zuständig ist.
Es werden auf jeden Fall sehr stressige und spannende 6 Wochen werden.
Bilder hat Tina schon gepostet....
Euch allen einen schönen Sonntag
Wir werden Morgen bestimmt im Schatten sitzen und dieses herlich warme Wetter mit Sonne von morgens bis abends geniessen....Die ersten Fenster glänzen schon...

Kurzbericht...

Das Heim mit dem noch offenen Dach. Im Vordergrund der Wasseerspeicher....
Das Heim mit dem noch offenen Dach. Im Vordergrund der Wasseerspeicher....

Stand der Dinge....
heute gebe ich euch mal einen Zwischenstandsbericht.
Das Dach ist immer noch nicht dicht, soll aber diese Woche noch daran gearbeitet werden.
Verputzt ist innen und außen fertig, die Elektrik und Teile der Wasserinstallation liegen, Klärgrube und Wassertank sind fertig. Die Farm ist mit Mais und Bohnen eingesät. Weisskohl soll jetzt noch folgen. Die Mango Bäume hängen voll.
Ich hoffe jetzt mal das dass mit dem Dach und der Regenrinne klappt.

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Es geht zurück...

Nun ist es soweit.....
ich sitze im Flughafen von Nairobi und warte auf meinen Rückflug. Tränen kommen hoch, ich weiss nicht ob ich mich freuen soll oder weinen. Es ist ein komisches Gefühl...
Ja ich will zurück......nein ich will hier bleiben....es ist ein unheimliches Gefühl was mich übermannt, kaum zu beschreiben. Die letzten 3 Monate ist sehr viel passiert in meinem Leben. Soviele Erfahrungen die ich machen durfte, gute und weniger gute..Es war oft eine Berg und Talfahrt und manchmal dachte ich, ich schaffe es nicht. Nächte lang mit Susan diskutiert, mich immer wieder gefragt was will mir das sagen. Oft keine Antwort gefunden.Sehr oft an meine Grenzen gestoßen und manchmal drüber hinaus.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn ich nicht das erreicht habe was ich wollte. Bis heute Mittag war ich noch auf der Baustelle. Das Dach ist noch nicht zu, Der Glaser will Morgen seine Arbeit aufnehemen, Giebel müssen noch zugemauert werden, Türen gesetzt und vieles mehr. Wer mich kennt weiß, das mich das nicht wirklich zufrieden stellt, nur ändern kann ich es nicht.
Insgesamt denke ich sind wir sehr weit gekommen.

Das alles war nur möglich mit eurer Hilfe.

Dafür bedanke ich mich hier nochmal recht herzlich....

Jetzt wartet in Deutschland jede Menge Arbeit auf mich, damit ich so schnell wie möglich wieder nach Kenya zurück kehren kann um alles fertig zustellen, damit die Kinder kommen können.
3 Monate Kenia haben ihre Spuren hinterlassen...ich bin gefangen, gefangen von dem Land mit seiner unendlichen Vielfalt, mit dieser tiefen Dankbarkeit die mir hier überall entgegengebracht wurde, die Achtsamkeit mit der die Menschen einen begnen, wenn man sich draufeinlässt, die vielen Gegensätze, diese Gelassenheit, der unerschütterliche Glaube, um nur ein paar Aspekte aufzuzeigen. Gerhard und Rita die auch heute weiterreisen sagten mal,das was hier passiert glaubt eh keiner, stimmt. man muss es erlebt haben.

Ich hatte und habe das Glück diese Erfahrungen machen zu dürfen.
Dafür bin ich zutiefst dankbar.
In 13 Stunden bin ich wieder in einer anderen Welt.
Mit dem Abstand dann wird es erträglicher sein für mich...

Danke an alle, die mich und Home of Smile unterstützt haben und auch hoffentlich weiter tun werden, egal in welcher Form auch immer.

Asanti sana

Die Zeit wird knapp...

Der Giebel ist noch offen..das Dach noch nicht fertig...
Der Giebel ist noch offen..das Dach noch nicht fertig...

Zweieinhalb Tage nur noch....

 

Samstag Morgen war schon vor acht Uhr Betriebsamkeit auf der Baustelle. Das erste Mal in den fast 3 Monaten das vor acht Uhr angefangen wurde zu arbeiten. Es hat mich riesig gefreut. Dann normaler Tagesablauf. Wasser checken, wieder kein Wasser bekommen, anrufen, Versprechungen, anrufen, weitere Versprechungen.... mitterweile ist es Samstag abend und immer noch kein Wasser um es direkt vorweg zu nehmen, heute hatten wir auch keins. Es wurde weiter verputzt am Dach weiter die Sheets verlegt, der Fliesenleger hat auch seine Arbeit aufgenommen. Rita und Gerhard haben angefangen Fenster zu streichen....
Mittags waren wir eingeladen zum Lunch, also schnell umziehen und weiter geht es zum Lunch. Später Nachmittag fahren wir zurück zur Baustelle um die Jungs zu bezahlen und schauen wie weit die Arbeit voran geschritten ist. Auf dem Weg dorthin stehen wir in Embu länger als eine Stunde, weil ein Politiker seine Rede auf einem Auto hält und so die ganze Strasse versperrt. Kein durchkommen.
Wir erreichen die Baustelle erst nach 5 Uhr. Hier macht mir das Dach die meisten Sorgen, es ist immer noch nicht zu...
Heute morgen wieder zuerst zur Baustelle. Rita und Gerhard streichen weiter Fenster. 4 Arbeiter sind gekommen um zu verputzen und Türen zu setzen. Als wir um 11 Uhr fahren, kommt der Fliesenleger noch.
Für mich ist heute ein besonderer Nachmittag...
Susan hat mich zu ihre Eltern nach Hause eingeladen zum Lunch. Die ganze Familie oder der größte Teil wird anwesend sein um mich kennen zulernen. Wie kam es dazu?
Susan wird heiraten. Sie hatte mich eingeladen zu ihrem Aussteuerfest. Bei diesem Fest treffen die Brauteltern sich zum ersten Mal um sich kennen zulernen. Früher wurde hier die Mitgift ausgehandelt. Über 300 Gäste, also das ganze Dorf ist eingeladen. Mit diesem Fest hatte sie extra gewartet bis ich in Kenya bin. Geplant war es schon früher aber ich kam erst im Juli. Leider musste ich genau in dieser Woche aus bekannten Gründen nach Deutschland zurückkehren.
Aus diesem Grund hat sie dieses Familientreffen für mich heute ausgerichtet. Ich kann euch sagen, es war ein wunderbarer Nachmittag mit ganz vielen lieben Menschen die mich in ihre Familie aufgenommen haben.
Ich habe mich riesig gefreut und viel Spass gehabt.
Morgen brechen die letzten 2,5 Tage an. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es wird nochmal sehr anstrengend werden, mit der Hoffnung, das dass Dach am Mittwoch mittag dicht ist.
Euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche. Einige von Euch werde ich in Erlangen sehen, freue mich schon...

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Richtfest...

Alle helfen mit das alles sauber wird...
Alle helfen mit das alles sauber wird...

Richtfest....
heute war unser großer Tag. Niemand auf der Baustelle wusste Bescheid außer, unser Comitee.
Wir waren schon um 7:15 Uhr auf der Baustelle. Eigentlich sollte schon Stühle angeliefert werden, doch was heisst eigentlich?
Also all morgentliches Ritual, anrufen. In der Zwischenzeit die Arbeiter informieren das wir heute ein kleines Fest hier halten und.... das große Prominenz und Fernsehen und Zeitungen kommen. Gleich hat jeder angefangen rum zu wirbeln. Die Halle musste noch gesäubert und aufgeräumt werden, andere haben ihre Arbeit aufgenommen. Es macht Spass zu zuschauen wie alles hier rumwieselt. 8:30 Uhr die Stühle kommen...schmutzig, also noch sauber machen. Um 10 Uhr sollen die ersten Gäste kommen.... Auf der Gästeliste stehen der County Commissioner, Frau Esther Maina, der Director vom Ministry of Land and Housing, der Chief und viele, viele mehr.
Langsam steigt Nervosität auf. Ich gehe noch mal meinen Text durch. 10:20 Uhr soll eigentlich unser Fest steigen, eigentlich. Dann ein Anruf das die Presse in Embu fest hängt. Da sind überraschender Weise Botschafter und Diplomaten angereist.
Heisst für mich, umplanen und dann das Fest ohne P+P machen..
P+P=Presse und Prominenz....
Dann wieder ein Anruf, sie kommen doch, nur mit Verspätung... 2 Polizisten sind schon vor Ort um die Sicherheit von Frau Maina zu gewähren. Als der Tross dann kommt, sind unsere Arbeiter noch fleißig am arbeiten, verputzen, Dach decken, Wasserinstallation, Elektroinstallation, Türe setzen, Fliesen legen..ich hoffe ich habe keinen vergessen. Jetzt heißt es schnell die Arbeiter stoppen, kurz aufräumen. Frau County Commissioner Esther Maina lässt sich rundführen und alles erklären. Die Presse ist immer noch nicht da. In die Halle brennt mittlerweile die Sonne, so dass wir umstellen müssen und alles unter den großen Mangobaum platzieren. Der County Commissioner erklärt das sie wenig Zeit hat, da in ihrem Büro Gäste aus Finnland auf sie warten, Botschafter und Diplomaten...
Ich bin total begeistert, das sie sich trotzdem die Zeit nimmt sich den halbfertigen Rohbau von Hom of Smile anzusehen. Wir wollen anfangen, die Presse ist immer noch nicht da.....Nein ich krieg nicht die Krise, versuch zwar andauernd die Presse Menschen irgendwie telefonisch zu erreichen, jedoch Fehlanzeige. Wir fangen an....Zuerst ein Dankesgebet und kurze Ansprache von unserem Chairman Mr. Mutugi.
Die Presse kommt...breites Grinsen in meinem Gesicht...Dann kommt mein kurzer Vortrag warum und weshalb und überhaupt...
da fehlt doch noch wer.....ach der Caterer ist mit dem Essen und den Getränken noch nicht da...
Es folgen die Ansprache von den Offiziellen und das Schlusswort von unserem Vizechairman John Machari. Der County Commissioner entschuldigt sich noch mal das sie nicht länger bleiben kann, kurzes Interview mit der Presse, gemeinsames Foto und schon eilt sie zum nächsten Termin.
Kurze Zeit später findet sich auch der Caterer ein und die Schlacht am Büffet kann losgehen.
Zwischendurch durften Susan und ich noch Interviews geben.
Die Arbeiter waren voll begeistert und sind dann später mit neuem Schwung an ihre Arbeit gegangen.
Sie haben mir einen Spitznamen gegeben: Ngugi, was soviel bedeutet wie hartarbeitender Arbeiter oder engl. hard worker...Ich fühle mich geehrt und ab morgen können sie mich Mister Ngugi nennen anstatt Mister Achim....
Ein rundum gelungener Tag endet bei einem Bier im Isaak Walton Biergarten auf das mich meine Freunde Rita und Gerhard eingeladen haben...
Morgen Mittag sind wir bei 5 oder 6 Fernsehsender landesweit zusehen und in der "Nation" und der "Standard" können die Kenyaner ab Montag von Home of Smile lesen.
Vielen Dank an Euch alle, die Arbeiter die es fast 3 Monate mit mir, dem "Muzungu" ausgehalten haben, dem Team von Home of Smile Kenya, und ganz besonders an Susan die einen fantastischen Job gemacht hat. Ohne sie wäre ich noch lange nicht soweit, wenn ich überhaupt hätte anfangen können.
Und natürlich an Euch alle, ihr habt mich unterstützt, mit gefiebert, Mut zugesprochen und eine großartige Spendenleistung vollbracht.
Ihr alle baut ein Home of Smile für Kinder...
Ihr seid ein Geschenk für die Welt...

Herzlichen Dank

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Es bleibt spannend...

alter Verputz abklopfen und neu verputzen...
alter Verputz abklopfen und neu verputzen...

Bloß keine Langeweile...

 

das scheint das Motto für den Endspurt zu sein.
Vorgestern kamen die für Montag versprochenen Bleche für die Bedachung. Wir haben uns alle gefreut das es los gehen kann. Zu früh gefreut, passt nicht mit der Unterkonstruktion....
Endlose Diskussionen folgen, ich bin am verzweifeln... das wirft den Plan um Tage zurück....Jetzt kommt die Frage auf, ob wir alles dicht bekommen bis Mittwoch, was mein Ziel war. Zu allem Überdruß dürfen wir noch 2 Wände in Susans Zimmer neu verputzen. Bedeudet alter Putz abklopfen und dann neu verputzen... Langeweile?? Keine Chance...
Ja, ich war zu tiefst enttäuscht... Es nutzt nichts, ruhig bleiben und schauen wie wir irgendwie diese Herausforderung meistern können.
Heute wird nochmal ein spannender und ich glaube, ein schöner Tag, dazu heute abend mehr.
Die Hoffnung geht zum Schluss... doch so schnell geht hier keiner...

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Wochenanfang...

Die erste Dachtrasse wird gestellt...
Die erste Dachtrasse wird gestellt...

Montag Morgen in Kenya...


gestern habe ich in einem Nebensatz erfahren das am Montag Feiertag ist. Wer wohl alles zum arbeiten kommt??
1. Termin um 8 Uhr in der Stadt, dann wieder zurück zur Baustelle. Dort um 10 Uhr Meeting mit dem Vorstand von HoS. Vorher habe ich noch meinen Rundgang gemacht und geschaut ob alles läuft. 2 Mann fehlen und auch der Trupp der das Dach stellen soll ist noch nicht da...Ist halt Montagmorgen...          Nachmittags läuft es dann wieder besser und am Abend sah es wie folgt aus:
Es wurden die Dachsparren aus Metall gestellt und fixiert. 3 Fenster verputzt, im Badezimmer von Susan angefangen zu verputzen und auch außen waren die Verputzer dran.
Heute wurde die Dachstreben eingezogen, Das Badezimmer fertig verputzt, der Estrich im Büro und Badezimmer verlegt, Außen weiter verputzt, zwischendurch war der Elektriker und der Installateur da und und und....
Trotzdem liegen wir hinter dem Plan.
Die letzte Woche ist angebrochen....

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Die Spannung steigt...

Das sieh schon mal richtig gut aus...
Das sieh schon mal richtig gut aus...

Wochenrückblick...
Mittwoch bin ich erst einmal in die Stadt gefahren um Preise für die Wasserinstallation zu überprüfen. Immer wenn ich für Home of Smile unterwegs bin, feilsche ich um jeden Schilling. Macht mittlerweile Spass, und natürlich weiß ich, das ich immer noch nicht den besten Preis bekomme, jedoch schon nahe dran. Sie lächeln immer,  wenn der "Muzungu" kommt. Dann ging es wieder zurück zur Baustelle, dort hatten wir ein Meeting mit dem Comitee von HoS. Vorher habe ich noch nachgeschaut ob die eingeteilten Arbeiten am Haus auch so gemacht wurden. Ich durfte wieder ein paar Kleinigkeiten ändern.

Die Bodenplatte für die Klärgrube wurde gegossen, es wurden weiter die Fundamente verputzt. Susans Zimmer und im Büro wurde auch angefangen zu verputzen. Wasser ist immer noch die große Herausforderung, da die kontinuierliche Versorgung fehlt.
Donnerstag ging es weiter mit dem Verputzen der Räume und Fundamente. Die Maurerarbeiten für die Klärgrube haben begonnen.  In der Farm wurden Tomatenpflanzen gesetzt.
Freitag wurde die eine Wand von der Halle verschönert, Einschalungen entfernt und der Ringanker von dem Guesthouse eingeschalt. Die Klärgrube wurde weiter gemauert.
Heute wurde der Ringanker betoniert, die Klärgrube fertig gemauert. Eine Tür wurde schon gesetzt.
Es war natürlich viel viel mehr zwischen durch als ich hier schreiben kann. Die Abende werden jetzt bis zur Dunkelheit genutzt. Auch heute mussten wir den ganzen Tag das Wasser mit dem Ochsenkarren herbei fahren. Was natürlich zusätzlich kostet, Zeit, Manpower und Geld.
Am Montag starten wir mit dem Dach. Die nächste Woche wird uns nochmal alles abverlangen, wobei wir uns schon daran gewöhnt haben :). Freitag wird ein besonderer Tag..... dazu Donnerstag mehr....
Nein, uns wird hier nicht langweilig. Schön warm wird es jetzt auch...
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Herausforderungen angenommen...

Die Arbeiten am Ringanker gehen weiter...
Die Arbeiten am Ringanker gehen weiter...

Geiler Start in die neue Woche....


Montag Morgen 7:20 Uhr, Susan und ich stehen im Nieselregen und warten auf ein Matatu. Hatte mir beim Universum ein nicht so volles bestellt. 45 Min. später kommt das Matatu....In Embu angekommen, müssen wir am oberen Ende der Stadt aussteigen, da der Minibus nicht am Busbahnhof hält. Es giesst in strömen. Wir rufen unseren Freund an der uns abholt und zur Bank bringt. Dort sind sie wieder so nett zu mir und möchten mich gar nicht gehen lassen. 2 Stunden später darf ich dann endlich von dannen ziehen. Jetzt schwächele ich ein bisschen mit meiner Herausforderung gelassen zu sein....nutzt nichts, einmal vor mich hin schimpfen und weiter geht es. An der Baustelle gegen Mittag angekommen geht es weiter. Alle sind ziemlich lustlos...gefällt mir gar nicht...Achim cool bleiben....fällt schwer. Der Ringanker ist immer noch nicht fertig betoniert. Wenigstens der Elektriker ist gekommen. Boah was sehe ich denn da, der hat die Schlitze für die Leitungen an der falschen Seite gemacht. Es war anders ausgemacht und er sollte in einem anderen Zimmer anfangen bis ich da war.... So geht es den ganzen Tag weiter.... Ein ganz normaler Montag in Kenya....No hurry....

Neue Männer braucht das Land.....
unter dem Motto habe ich heute gehandelt. Nachdem die Arbeit heute Abend erledigt war, habe ich das Team verkleinert....
Heute der Ringanker ist fertig...unglaublich :), die Klärgrube die gestern von einem neuen Team angefangen wurde ist heute fertig ausgehoben, tolle Leistung...ein weiteres anderes Team hat heute mit dem verputzen von dem Fundament angefangen und gute Arbeit geleistet...
Es gibt sie doch noch....die schönen Momente....die Hoffnung das doch noch alles gut wird....
Wow, bin ich gelassen ;)

 

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Die heiße Phase beginnt...

Die Verschalung für den Ringanker wird angebracht...
Die Verschalung für den Ringanker wird angebracht...

nur noch 2,5 Wochen...


am Freitag wurde weiter am Ringanker gearbeitet und gestern wurde die Hälfte betoniert. Es wurde gearbeitet bis es Dunkel war.
Heute waren 5 Arbeiter und ich auf der Baustelle. Ein Teil der Verschalung wurde entfernt und wieder neu angebracht. Am Guesthouse wurde weiter gearbeitet. Dieser Raum ist für Büro gedacht oder wenn mal Besuch kommt. Es wurde immer zwischendurch wenn Zeit war oder gerade keine Arbeit für einen Arbeiter da war daran gearbeitet. Wir hatten Material übrig und so ist die Idee entstanden, diesen Raum direkt mit zumachen.
Morgen wird der Rest vom Ringanker eingeschalt und dann betoniert. Der Elektriker kommt und auch der Installateur sollte kommen, hat sich aber nicht mehr gemeldet. Mal schauen. Ein anderer Trupp fängt an der Klärgrube an. Wir müssen Morgen früh früh in die Stadt um die Rahmen für die Innentüren zu kaufen. Es kommen sicher noch ein paar Kleinigkeiten dazu....
Die Woche fängt gut an...

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Nächster Schritt...

Die oberste Reihe ist gleich fertig...
Die oberste Reihe ist gleich fertig...

Weiter geht's....

 

Nachdem ich mir am Dienstag nachmittag noch einen ersten Eindruck von dem aktuellen Stand verschafft habe, hieß es am Abend einen Plan zu erstellen wie wir unseren Zeitplan einhalten können. Am Mitttwoch Morgen habe ich erstmal verschlafen, wir waren dann doch noch um 8 Uhr auf der Baustelle. Auf dem Programm stand die Arbeiten der letzten Woche zu optimieren. Es folgten Besprechungen und Diskussionen mit den Vorarbeitern um dann tatkräftig los zulegen. Heute wurde an dem Ringanker weiter gearbeitet. Morgen werden noch die restlichen Arbeiten am Ringanker getätigt, so dass wir am Samstag den Beton giessen können. Zwischendurch hieß es zu einigen wichtigen Ämtern zu fahren um dort herauszufinden was wir als nächstes Tun sollten, damit wir keine Komplikationen mit den Behörden bekommen. Hier haben wir sehr große Unterstützung erfahren von Herrn James Karuku. Er ist der County Director of Ministry of Housing. Trotz seines vollen Terminkalenders, hat er Termine bei den anderen Behörden für uns gemacht und ist persönlich mit uns zu den Ämtern gefahren um uns vorzustellen.

Herzlichen Dank an James Karuku und sein gesamtes Team. Alle sind sehr engagiert, ob im Büro oder auf der Baustelle...
Dann noch das Angebot für die Elektroarbeiten gecheckt und vergeben. Ein Angebot für eine Klärgrube eingeholt, und und und....
Bin gespannt wie es weiter geht....wir haben noch einiges vor....

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Good news...bad news...

Diese Woche hatte es in sich....


Am Montag liefen die letzten Vorbereitungen an, um am Dienstag mit dem setzten der ersten Mauerreihe zu starten. Diese wird in Mörtel gesetzt. Alle anderen Reihen von Steinen werden ohne alles aufeineinander gesetzt. Durch die Verzahnung am Stein, ist dieser mit den anderen fest verbunden. Also Dienstag die Außenmauern setzten und Mittwoch waren die Innenwände dran. Der langersehnte Stromanschluss ist auch gekommen, sodass die Schweißarbeiten am Dach auch losgehen können. Ab Donnerstag ging es Schlag nein Stein auf Stein vorwärts. Bis Samstag waren wir soweit das die ersten Fenster gesetzt werden konnten. Auch an der Dachkonstruktion wird schon fleißig geschweißt.
Da meine Mutter am Freitag verstorben ist, habe ich die Arbeit vor Ort abgebrochen und bin auf dem Weg zurück nach Deutschland. Ich melde mich wieder wenn es weiter geht.
An dieser Stelle nochmal ein herzlichen Dankeschön für eure Unterstützung ohne die dieses Projekt nicht mit Leben gefüllt werden könnte.

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Wochenrückblick...

die fertig betonierte Bodenplatte...
die fertig betonierte Bodenplatte...

Das war die vergangene Woche....

 

wie so oft fängt sie mit Überraschungen an. Am Montag heißt es, Morgen betonieren wir. Angepeilt war Donnerstag. Also alles organisieren. Dienstag Morgen, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen, wirklich alle? Was ist mir der Kanalisation? Die machen wir jetzt heißt es ganz lapidar. 10 Männer stehen rum und wollen betonieren. Irgendwann wird dann angefangen. Zuerst dort wo keine Rohre verlegt werden müssen. Die Männer und eine Frau schuften bis abends spät, 19 Uhr, dann ist es stockdunkel. Ein Rest muss noch am Mittwoch Morgen betoniert werden. Dann heißt es bewässern. Wasser aus der Leitung? Fehlanzeige. Der Brunnen den wir am ausheben sind, bringt auch noch nicht genug Wasser. Wieder viele Telefonate, Ochsenkarren besorgen und Wasser mit dem Karren beischaffen. Donnerstag ist ganz easy, ist ja nur zu bewässern :), womit? Ein Trupp von Männern ist immer noch Steine am produzieren und ein Teil ist mit Eisen biegen und Eisenkörbe zu binden beschäftigt. Freitag auch...Samstag dann endlich Wasser aus der Leitung. Ich habe den ganzen Tag nur die Pflanzen, Bäume, Fundamente und die Bodenplatte bewässert. Zwischendurch habe ich ein wenig Erde in den Schubkarren geladen und die Fundamente verfüllt. Es war ein schöner Tag, ganz erholsam.

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Herausforderungen...

7000 Steine sin schon fertig...
7000 Steine sin schon fertig...

Die letzten 14 Tage...

 

...waren alles andere als einfach. Immer wieder Rückschläge, Enttäuschungen und und und. Beispiel Wasser. Wir warten schon 3 Wochen auf Wasser, immer wieder wird versprochen heute Nacht bekommt ihr Wasser. Vorgestern bin ich zum Office der Company mit einem Teil von unserem Team (als Übersetzter) und habe meinem Ärger Luft gemacht. Darauf hin hat man versprochen das wir Freitag, Samstag und Sonntags Wasser bekommen. Am Freitag hatten wir dann Wasser und am Samstag bis Mittags. Sonntag, heute, wieder kein Wasser. Also Morgen wieder ins Büro und Dampf machen. Irgendwie hat es den Anschein, das hier kaum einer will das den Kindern geholfen wird.....

Ich will nicht alles aufzählen, aber es war eine Reihe von Herausforderungen. Letzten Endes zählt das wir unser Ziel erreichen. Kleine Fortschritte gibt es auch. So kam dann die Steinemaschine und Tage später der Mann der sie bedient und die Aufsicht hat. Mittlerweile haben wir 7000 Steine produziert und 11000 bis 13000 Steine wollen wir noch herstellen. Das Fundament wächst weiter und die Vorbereitungen das wir am Donnerstag vielleicht die Bodenplatte gießen können wenn wir dann Wasser bekommen laufen auf Hochtouren.

Ich bedanke mich hier einmal mehr bei Susan die mich die ganze Zeit tatkräftig unterstützt. Ohne sie wäre ich noch lange nicht soweit.

Danke sage ich auch an alle Arbeiter auf der Baustelle die wirklich mit großer Anstrengung ihr Bestes geben und zudem noch meine Ungeduld erleben dürfen..Danke für ihr großes Verständnis.... Von Euch kann ich noch viel lernen...

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Trainingseinheiten...

Der erste Lkw mit den Fundament Steinen...
Der erste Lkw mit den Fundament Steinen...

Was soll's.....

Am Freitag Morgen bin ich voller Freude zur Baustelle gefahren um die Maschine für unsere Steine in Empfang zu nehmen, Fehlanzeige. Telefonieren, nachfragen, dann die Nachricht das sie am Montag kommt. Anruf vom Architekt, kann nicht kommen er ist krank....fängt ja gut an. Steine für das Fundament die für Freitag Morgen zugesichert waren, Fehlanzeige, anrufen, Nachricht die kommen noch. Alles umorganisieren, Arbeit verteilen und selbst mit anpacken. Heute scheint zum erstenmal die Sonne richtig seit ich hier bin, sonst war es immer bedeckt und wolkig, trüb. Trotz Schwitzen freue ich mich das sie da ist. Der Lkw mit Murram (ähnlich Lava) wird zum verfüllen gebraucht, auch noch nicht in Sicht. Nachmittags endlich dreht sich das Blatt und ein Lkw mit Steinen erscheint und auch der Lkw mit Murram kommt angerollt. Die anderen Steine stehen immer noch aus, achso Wasser haben wir auch keins bekommen, sollen eigentlich 2 bis 3 mal in der Woche welches bekommen, Fehlanzeige...Das war meine Freitagstrainingseinheit zum Thema Geduld und Gelassenheit, welche ich aus meiner Sicht sehr gut gemeistert habe. Heute sollte eigentlich der Murram nur gesiebt werden und Eisen gebogen. Als wir an der Baustelle ankamen, welch Verwunderung, Planänderung, wir betonieren heute die anderen Fundamente. Toll das ich flexibel bin. Es fehlen noch Sachen die gebraucht werden bevor betoniert werden kann. Also Mopedfahrer organisieren und los geht es. Irgendwann fangen wir an zu betonieren, andere sieben den Murram, alles läuft sehr zäh. Steine sollen kommen, Schottersand auch, Wasser ist wieder keins gekommen in der Nacht usw. Einmal ärgern, was kann ich ändern, und auf, immer wieder der Versuchung nahe mich aufzuregen, schaffe ich  es doch die Kurve zu bekommen und zu überlegen was ich ändern kann oder schon vorbereiten kann. 15 Uhr der Lkw mit Steinen rollt an. Hat aber keine Leute zum abladen dabei, Anrufen, diskutieren, nein ich bezahle nicht, war im Preis drin. Letzendlich haben meine Leute abgeladen, haben von dem Lkw Fahrer Geld bekommen, mir haben die Arbeiter gefehlt.....Es ist Wochenende, alle wollen heim, ach da war doch noch was, richtig es muss noch ein Wachmann organisiert werden...Auf ins Wochenende.....und Montag kommt die Maschine und Wasser, und Steine, und und und...ganz bestimmt....immer positiv bleiben

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Material organisieren...

Zentimeter dicker Staub auf den Straßen...
Zentimeter dicker Staub auf den Straßen...

Unterwegs...

heute waren wir den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs um Material zu besorgen. Wir sind gefühlte 5 Stunden nur Feldwege gefahren wo ein Loch am anderen war. Ich habe nicht gezählt wie oft wir aufgesetzt haben. 40 km abseits fahren und man ist voll in der Pampa....Dieser Tag war auch ein sehr lehrreicher Tag. Dieses Gebiet in dem wir unterwegs waren ist sehr karg und die Menschen arm. Hier gibt es nichts außer Steinbrüche, also Landabbau. Es ist eine sehr trockene Gegend. Immer wieder tauchen aus dem nichts kleine Siedlungen auf, Menschen sitzen zusammen oder vor ihrem kleinen Laden und warten. Hier verbringt man den Tag mit warten und warten. Warten auf Kundschaft, warten das endlich mal was passiert, warten auf den Abend, warten....An dem Steinbruch angekommen gibt es neue Eindrücke. Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, da ich den Menschen hier allerhöchsten Respekt Zolle.
Das ist Knochenarbeit was hier geleistet wird.
Mir ist wieder einmal bewusst geworden wie gut es uns in Deutschland geht.

An alle Nörgler, Jammerer und "ach es geht uns gar nicht gut" Schwetzer...kommt mal hierhin, arbeitet mal 10 Stunden hier um euer Brot zu verdienen oder eure Familie zu versorgen, dann könnt ihr euch weiter beschweren....

Hier wollen die Menschen arbeiten, egal welche Art von Arbeit, das fragt keiner, Hauptsache nicht rum sitzen und warten müssen...
Ich denke Bilder sagen mehr als Worte....
Zum Schluss waren wir dann noch um 15:30 Uhr Mittagessen. Traditionelles Essen. Es gab Mukimo, ist Mais mit Kartoffeln und ähnliches Gemüse wie Spinat pürriert und wird als große Kugel serviert, dazu gibt es Terere, ist ähnlich Spinat, Hähnchen und zum Schluss eine Tasse Suppe.....ich liebe dieses Essen, ablosut lecker...

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Es geht aufwärts...

Arbeiten am Steinbruch...
Arbeiten am Steinbruch...

Es geht wieder aufwärts...


nachdem ich den Sonntag von morgens früh bis abends spät mit Zahlen und Exellisten beschäftigt war, ging es am Montag wieder auf die Baustelle. Montag und Dienstag waren wirkliche Herausforderungen an meine Geduld und Gelassenheit. Da ich mich ja übe in possitiver Kritik will ich es mal so formulieren. Viele Menschen wollten wissen wie weit man bei einem Muzungu gehen kann. Sei es der LKW Fahrer der schon am Freitag versprochen hatte 2 Ladungen Sand zu bringen, sei es der LKW Fahrer der den Schotter/Ballast bringen sollte, sei es der Besitzer vom Steinbruch der erst den Preis in Tonne sagte dann in Kubikmeter kassierte und einige mehr. Es kam eins zum anderen, und kurz bevor ich los heulen wollte oder Wutausbrüche bekam, habe ich mich dann gefragt, ich gebe es zu, ein wenig sarkastisch: Was will mir dieses Geschenk sagen....Ich bin ja noch am üben. Fakt ist, ich kann nichts ändern, mich in Rage steigern macht mich nur noch mehr Macht-los, also runter kommen und abkühlen. Ja, an so Tagen will man (ich) alles hinschmeissen...nein keine Angst tue ich nicht. Also hinsetzen und überlegen wie die Lösung aussieht. Hat 2 Tage gedauert, Montag und Dienstag, dafür heute nach noch einem klärenden Gespräch, volle Kraft voraus. Wir haben heute einen Betonmischer gemietet damit wir die Sohle vom Fundament betonieren konnten. Wir habens geschafft. Die Männer und die Frau haben tolle Arbeit geleistet. Hut ab, wirklich Klasse... Vielen Dank an alle Helfer heute....
Morgen wird nur der Beton gewässert und Material besorgt was heute noch nicht geliefert wurde :).
Alles in allem sehr lehrreiche Tage und ich bin dankbar dafür..

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Eine kleine Anekdote...

Mein Moped Taxi...
Mein Moped Taxi...

Heute mal eine kleine Anekdote....

 

da gestern der Sand nicht geliefert wurde wie vereinbart und auch nicht der Ballast, habe ich heute frei. Also habe ich mich entschlossen mal alleine loszuziehen in die 20 km entfernte größere Stadt Embu. Seit 14 Tagen mein erster Alleingang. Ohne Begleitung. Mein Team meint immer es sollte jemand von ihnen dabei sein. Also Chance nutzen und los. Mit dem Matatu in die Stadt ist ja easy, an den Straßenrand stellen, schauen wenn ein Matatu kommt und fragen Embu? soweit so gut. Einsteigen und ab in die Stadt. Da ich erst um 10 Uhr los bin war das Transportmittel auch nicht besonders voll. Bin was früher ausgestiegen damit ich noch ein bisschen laufen kann. Ich werde von allen wahrgenommen :), da hier nicht viele "Muzungus"(Weiße) zu sehen sind. Gehe noch an den Geldautomaten und dann einkaufen. Hat Spass gemacht. Jetzt wieder zurück, da ich um 14 Uhr noch einen Termin zuhause habe. Zum Matatu Bahnhof und fragen welches Matatu nach Nembure fährt. Nach ein paar mal falschgeschickt werden, bin ich am richtigen, werde auf die letze Reihe im "Bus" verwiesen. Zum Verständnis ein Matatu ist ein 7 Sitzer von Toyata oder Nissan. In diesen 7 sitzer passen hier in Kenia 20 Erwachsene rein. Gut, an deine Hosentasche kommst du nicht mehr, nach links oder rechts rutschen geht auch nicht mehr. Rucksack auf dem Schoß und noch eine Einkauftasche sitze ich hinten und wir warten bis alle da sind. 20 Erwachsene und 4 Kinder...Es geht los...ein paar mal den Kopf an der Decke gestoßen, aber sonst geht es. Wenn man einsteigt sagt man dem Contacter wohin man(ich) will.Wir fahren und fahren und da ich ganz hinten sitze sehe ich nicht wirklich wo wir sind bei so vielen Menschen im Bus und Ortsschilder sind hier auch seltener als bei uns. Irgendwann sehe ich das wir schon an meinem Ort vorbei sind, rufe er soll stehen bleiben was dann auch gleich darauf erfolgt. Ich bin 10 km zuweit mitgefahren...Nützt nichts, das ich mich ärgere, ich stehe hier an einer Strassenabzweigung. Also den nächsten Mopedfahrer angesprochen der auf Kundschaft wartet und mit dem Moped zurück gefahren. Er war stolz das er einen Muzungu fahren kann.Ich hatte keinen Wintermantel an wie die Kenyaner sondern nur T-shirt. Hat Spass gemacht....

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Es gibt Tage...

Ein häufiges Transportmittel...
Ein häufiges Transportmittel...

...die braucht kein Mensch...

 

davon hatte ich jetzt ein paar ..

Beispiel gefällig?
Heute geplant: 9 Uhr Anschluss der Wasserleitung, Graben schliessen, Fundamente fertigen.....Also früh raus.
6 Uhr ausstehen, Morgenrituale machen, Duschen...geht nicht, seit 14 Tage defekt, sollte direkt am nächsten Tag repariert werden, vielleicht am Sonntag. Also waschen wie vor 50 Jahren in der Schüssel mit eiskaltem Wasser, bin ich schon gewöhnt...:) fertig machen, frühstücken, 7:20 Uhr am Straßenrand stehen um ein Matatu(7sitzer der mit 20 Personen vollgestopft wird) anzuhalten. 15 Min. später, wir sitzen drin, 14 km weiter, an einer Abzweigung warten auf weitere Passagiere ca. 20 Min. dann umsteigen da unser Matatu beschlossen hatte zurück zufahren, da nicht genügend Passagiere hier warten, also umsteigen, diskutieren wegen dem bezahlten Preis, warten im nächsten Matatu ca. 15 min. dann 6 km fahren und 1 km laufen, Grundstück errreicht, es ist 9 Uhr. Es sollten noch ein paar Dinge vorher erledigt werden, aber...Telefonanruf, der Wassermensch kommt eine Stunde später, Mannschaft begrüßen, schauen was gemacht wurde, was fehlt, Diskussionen folgen, da Fundament nicht fertig gestellt wurde und der Graben für die Wasserleitung auch noch nicht fertig ist, obwohl gestern schon 3x reklamiert, wird wieder....? richtig, diskutiert. 3 Mann schnappen um 450m zum Anfang der Leitung zu gehen  damit noch die restlichen 20 m gebuddelt werden. Eine Beamtin vom Gesundheitsamt kommt mit dem Moped von der Nachbarstadt und hörte das wir angefangen haben zu bauen ohne ihre Zustimmung, geht gar nicht, sie kann alles stoppen. Ihr wisst was folgt, endlose Dis....und Anrufe.
Inzwischen 11.45 Uhr der Wassermensch ist eingetroffen und schaut die Dinge nach,, die wir gekauft haben wie er es aufgeschrieben hat. Fehlanzeige, viele Sachen sind falsch, was folgt, endlose Dis....Bitten und betteln das er wenigsten die Rohre zusammen steckt und den Anschluss auf Morgen verlegt und die Dinge selbst kauft. Irgendwann Einwilligung. In der Zwischenzeit die Beamtin beruhigt und freundlich erklärt das wir selbstverständlich in ihr Office kommen. Danach Architekt treffen, mit ihm besprechen, auch das mit der Beamtin. Er will nicht zu ihr ins Büro, er will ins Hauptbüro. Was folgt, endlose.... Wieder zum Wassermensch, er gibt die Erlaubnis den Graben zu füllen, also wieder zu schließen bevor kontrolliert ist ob alles dicht ist, geht aus meiner Sicht nicht, was folgt, endlose .....wieder zurück zum Grundstück nach den Fundamenten schauen, die Belege fertig schreiben damit der Lohn gezahlt werden kann. Vorher kontrollieren ob ordentlich verfüllt ist, natürlich nicht, was meint ihr was folgt? genau, endlose...Dann alle ausbezahlt und erklärt das beim nächsten Mal wenn nicht so gearbeitet wird wie ich es sage nichts bezahlt wird. So ging es noch einwenig weiter.
Gestern auf der Bank, wollte 100.000 Shilling holen was ungefähr 1000 Euro sind, dafür fast 2 Stunden gebraucht, da ich nur eine Kopie vom Reisepass hatte und nicht das Original, musste mich gefühlte 100 mal erklären.


Warum das Ganze.... wegen meiner Ungeduld.


Ich habe heute einen schönen Post von meiner lieben Freundin bekommen in dem sie mich auf das Thema Ungeduld aufmerksam machte, und das dass wohl meine größte Herausforderung  zur Zeit ist. Wie Recht sie hat.
Ich bin 14 Tage da, habe einen neuen Plan, auf vielen Ämtern schon die Stempel, die Fundamente ausgehoben, einen 450m langen und 1 m tiefen Graben ausgehoben und zugeschüttet, die Wasserleitung so gut wie angeschlossen und und und.....und das alles in Kenya und alles in Handarbeit...Was will ich????
Endlich geduldiger und gelassener werden, was ich nach dem Post direkt, okay nach 20 Minuten angefangen habe umzusetzen....
Danke an meine liebe Freundin....:)

P.S. Diesen Bericht schreibe ich schon zum 4. Mal seit ca. 2,5 Std., da das Tablet und ich immer noch keine Freunde sind, aber auch das kann ich heute gelassen sehen, ich merke ich bin noch lernfähig....

Noch was, ich muss nicht mehr alles unter meiner Kontrolle haben, das ist mein Spruch der Woche....NO HURRY BY ACHIM
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No hurry in ...

Weiter geht es ....

 

auf dem holprigen Weg zur Wirklichkeit der Vision, meiner Vision...
Ich muss immer ausnutzen wenn das Internet und das Tablet gute Laune haben.
Also anstatt am Montag haben wir am Samstag angefangen mit dem Graben für die Wasserleitung. Was anfänglich gut aussah da viele Leute kamen und arbeiten wollten, diskutierten wir erst mal 1,5 Std. über den Lohn....no hurry....dann wurde angefangen zu graben. Mit den Vorgaben nimmt man es nicht so genau...also wieder diskutieren, no hurry, später am Abend beim bezahlen, das selbe und einige haben versucht mehr anzugeben als sie gearbeitet haben, man kann es ja mal versuchen.
Das alles ist normal am Anfang, ich musste mich aber erst mal dran gewöhnen. Ohne Susan die immer dabei ist und übersetzt oder auch schlichtet wäre ich aufgeschmissen... An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an Susan...Danke auch an den Rest des Teams, die ihre Freizeit für Home of Smile einsetzen.
Sonntag ausruhen und Buchhaltung, Woche planen, was aber überflüssig ist, da sich alles wieder verändert, wie bei Amazon...(für meine Arbeitskollegen, hier ist kein Unterschied :) ).Montag der Architekt mit Team ist da, aber ohne Material....no hurry...
In einem Shop vor Ort hatten wir Dinge gekauft und vereinbart das sie gebracht werden.....ich hatte vergessen zu sagen wann :)
Darf noch viel lernen :)...Also zum Shop und nachfragen. Die Arbeiter am Graben sind wieder da...Einer hatte den Graben vermessen und ich habe das nicht gegen gecheckt....Viel zu weit in den Grundstücken entlang der Strasse drin. Es gibt Probleme mit den Besitzern, endlose Diskussionen, no hurry....
Ich stehe da und verstehe nur die Hälfte..oder noch weniger....
Es gibt noch viel zu berichten...aber das sprengt den Rahmen.
Gestern wurde das Haus eingezeichnet, Der Lagerraum und Schlafraum der Arbeiter fertig gestellt, der Banner aufgehängt und weiter gegraben und.....weiter diskutiert....no hurry...so langsam komme ich an und sehe es lockerer, ich darf meine Arbeits-und Sichtweise ändern.....Ich lerne stündlich

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Langsam geht es los...

Lagebesprechung auf dem Grundstück
Lagebesprechung auf dem Grundstück

No hurry in Africa...

nachdem wir gestern auf dem Grundstück waren und alles besprochen haben, ging es heute darum einiges in die Tat umzusetzen.
Heute Morgen ging es als erstes zum Wasser Office. Dort eine Wasserleitung und Wasserzähler beantragen und bezahlen. Dann den Wasserleitungs-Ingenieur treffen, und vor Ort schauen was geht. Aus den zuerst 200m sind nun 420 m geworden die es gilt von Hand zu graben, 1 m tief. Dann nach Embu zum Telefonshop zum reparieren. War wohl ihr Fehler, Hauptsache es geht wieder. Noch ein paar Sachen einkaufen und zur Schule von Jane, meinem Patenkind fahren. Mit der Direktorin sprechen und erfahren das Jane sich sehr gut macht, überall einbringt. Sie durfte obwohl sie gerade eine Examensarbeit schreibt kurz zu uns kommen um Hi zu sagen. Sie hat mich ganz doll gedrückt und freut sich auf August wenn sie 14 Tage Ferien hat und wir einiges zusammen unternehmen. Dann noch ein schönes Gespräch mit dem Taxifahrer beim Mittagessen um 15:30 Uhr gehabt. Anschliessend nach Hause um anzufangen alles für den Montag vorzubereiten. Hier rennt die Zeit doppelt so schnell wie bei uns, ist auf jeden Fall mein Gefühl, überall Schlangen wie zu DDR's Zeiten. Hier hat man noch Zeit....no hurry in Kenya...:)
Gestern haben wir die ersten Früchte von der Home of Smile Farm geerntet. Süsse Kartoffeln, Avocados und Mais.. Abends direkt gekocht und gegessen...lecker..
Montag geht es los.....so der Plan...

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Achterbahn der Gefühle...

hamjambo...muriega...hello...hallo...

 

vor einer Woche habe ich mich aufgemacht meinen Traum zu verwirklichen. Von unmöglich über vielleicht und naja habe ich vieles gehört. Meine Gefühle sind ein paarmal Achterbahn mit mir gefahren. Nun bin ich auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Schon einige Meetings hinter mir, andere Häuser besucht, den Plan auf den Kopf gestellt, Architekt gewechselt, viele Info's gesammelt.
Was am meisten zur Zeit nervt, ist mein Tablet. Diesen Bericht habe ich schon mehr als fünf mal geschrieben. Der Mauszeiger verselbstständigt sich von alleine und wie von Geisterhand wechselt er alles, öffnet Dateien, Programme, oder das was ich gerade geschrieben habe ist weg. So macht das arbeiten am Tablet kein Spass und kostet mich eine Menge Nerven und vor allem Zeit. Also nicht enttäuscht sein, wenn noch nicht soviel von mir zu lesen ist, hoffe das ich das noch in den Griff bekomme. Zu allem Überfluss ist das Handy bzw. die SIM Karte defekt und heute Nationaler Feiertag, so das nichts geht. Heute am Grundstück mit dem Team, Architekt und einem Mann von Ministry of Housing den Plan besprochen. Die nächste Woche besprochen und woher wir Wasser bekommen. Also Morgen zum Büro der Wasser Company...Zwischendurch Waisenhäuser besucht und viel Unterstützung erfahren....und inen wunderschönen Ort besucht, God's Brigde...
Schnell posten bevor alles gelöscht wird....

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Neuigkeiten aus Kenia...

ich freue mich...

Euch neue Bilder aus Kenia zeigen zu können.

Schritt für Schritt geht es voran...

Mehr als die Hälfte der Farm wurde umgepflügt. Da das Land sehr lange brach lag, war der Boden hart wie Beton. Wir haben uns entschieden motorisierte Hilfe zu nehmen. Mit einem Traktor wurde der Boden vorbereitet. Gestern wurde dann nach heftigem Regen das Saatgut ausgebracht. Hier war wieder "Handarbeit" gefragt. Jetzt kann der Mais wachsen und gedeihen.

Auch die Bananenstauden und die anderen Pflanzen haben einen großen Schub hinter sich, stehen wunderbar dar.  Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn ich wieder selbst dabei bin.

Die Vorbereitungen für das Haus laufen auf vollen Touren...

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Die Pflanzen wachsen...

Neue Bilder....
ich habe eben neue Bilder von der Farm bekommen.
Alles wächst sehr gut an. Die Regenzeit war diesesmal lange und nass. Wir hatten noch richtig Glück mit unserer Pflanzaktion.
Einige Pflanzen mussten vom Schlamm befreit werden damit sie nicht faulen oder eine Pilzerkrankung bekommen.
Die Bananenstauden sind ja der Hammer. Aber auch die Hecke um den Zaun macht große Fortschritte.
Als nächstes wird jetzt die Farm kultiviert. Nach 6 Jahren brach liegen ist das keine leichte Aufgabe. Das meiste wird wohl in Handarbeit geschehen damit die Pflanzen nicht geschädigt werden. Im Februar/März wird dann Mais und Bohnen gesät.
Das sieht bis jetzt schon mal gut aus.
Wir hoffen das es so weiter geht...
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Fleißiges Team...

über 3 Wochen schon wieder hier...
die Zeit vergeht wie im Flug. Aber nicht ohne Aktivitäten.

Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei Werner Vogt aus Beltheim für seine großzügige Spende bedanken. Mit dieser Spende wurde es möglich, das Grundstück jetzt zu erwerben. Auch konnten wir das Einzäunen und das Saatgut damit erwerben.

Unser Team in Kenia ist weiter fleißig. Mittlerweile wurde das Grundstück gespritzt, da es viele Jahre Brach lag und einige Unkräuter sehr tief wurzeln.
Dann wurden schon Bananenpflanzen gesetzt und noch einige andere Bäume, z.B. Avocados, Macadamianüsse. Auch wird eine Hecke gepflanzt. Die Regenzeit wird voll ausgenutzt...
So können wir nächsten Sommer schon ernten...

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Hält das Wetter...

Durch die Trampelpfade ist der Boden hier viel härter...
Durch die Trampelpfade ist der Boden hier viel härter...

Fertig......im wahrsten Sinne des Wortes

bin auch ich. Die letzten Tage haben mich ganz schön in Anspruch genommen. Von Montag bis Donnerstag immer bis spät in die Nacht unterwegs gewesen. Wenn wir auf dem Grundstück Feierabend gemacht haben, ging es weiter in meinem Zimmer mit Buchführung, Protokolle und Vorbereitungen für den nächsten Tag. Seit Montag gab es nur Frühstück und Bananen mit Weissbrot. Die Kenia lieben Weissbrot. Ich habe für die nächsten Monate genug davon. Gestern abend 18:45 Uhr es war schon fast Dunkel sind wir fertig geworden.
Wir haben es geschafft!!!
Das komplette Grundstück ist eingezäunt und ein Tor haben wir auch noch gebastelt. Ich bin überglücklich. Wir haben in diesen 2 Wochen und einem Tag Unglaubliches geleistet.

Am Morgen hatte es gar nicht so ausgesehen als könnten wir das schaffen. Es hat in Strömen geregnet, wir alle waren bis auf die Haut pitsche patsche nass. Wir mussten die Arbeit unterbrechen. Ca. 1 Stunde später ging es dann wieder weiter. Der Himmel hatte ein Einsehen mit uns und hielt seine Schleusen geschlossen.

Danke an das gesamte Team und die vielen freiwilligen Helfern.

Der Architekt war Heute hier um sich das Grundstück anzuschauen. Wir haben Details besprochen und noch Änderungswünsche für den Plan diskutiert. Er war auch begeistert von dem schönen Grundstück.

Heute war wieder viel Papierkram und Bürobesuche angesagt, die auch im Großen und Ganzen wieder sehr erfolgreich waren. Morgen finden noch Meetings im kleineren Rahmen statt, und am Sonntag ein Abschluss Meeting.
Montag........nein, denke ich noch nicht dran


Euch allen ein wunderschönes Weekend, sehe ja ihr habt alle auch so schönes Wetter, geniesst es....

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Weiter geht es...

Dank dem tollen Team geht es gut vorwärts...
Dank dem tollen Team geht es gut vorwärts...

Müde und zufrieden...

heute war wieder ein arbeitsreicher Tag. Wir haben die Hälfte der Posten gesetzt. Alle haben mit angepackt.
Wenn man das nicht mehr so gewohnt ist, alles in Handarbeit, alter Schwede...
Bis um 18:30 Uhr haben wir geschuftet. Erste und einzige Pause war um ca. 16 Uhr.
Für Morgen früh ist auch schon alles vorbereitet und wenn das Wetter mitspielt, sollten wir Morgen abend alle Pfosten gesetzt haben...
Die Zeit läuft mir davon, werde verschiedene Dinge auf das nächste Mal verschieben müssen.
Okay, hatte mir auch sehr viel vorgenommen und bis jetzt hat alles SUPER geklappt... DANK dem genialen Team hier vor Ort.
So, jetzt falle ich ins Bett...

Usiku mwema (gute Nacht)

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Next Play...

Mit einem Seil wird der Rasenmäher angezogen...
Mit einem Seil wird der Rasenmäher angezogen...

Ein Deutscher in Kenia....

es war ausgemacht das ich Heute morgen um 8 Uhr in meinem Hotel abgeholt werde. Wir hatten ja viel vor. Also habe ich gestern Abend die Servicekraft gefragt ob sie früher kommen könnte das ich noch vorher Frühstück bebomme. Geht klar....
Heute Morgen, ich hatte gefrühstückt, es ist 8 Uhr....klingelekling das Telefon, Nein ihr erratet es nicht....okay ich sag es Euch. Der Anrufer entschuldigte sich und sagte das er erst um 8:30 Uhr kommt. Telefon aufgelegt, kurzes Krummeln, dann wieder bewusst machen, ein sonniger Morgen fängt gerade an und es macht keinen Sinn sich zu ärgern, Du bist hier in Africa, hier ist das Motto " No hurry in Africa".

8:45 Uhr kam mein Taxi und um 9 Uhr konnten wir froh gelaunt loslegen. Lagebesprechung im Auto. Dann zum Inder, nein kein Restaurant, das Geschäft hat alles zum Bauen etc. und zu günstigen Preisen. Anschliessend mit einem kleinen "Lkw" im Schlepptau zur Schreinerei, wenn man das so sagen darf, 150 Pfosten aufladen und weiter geht es.
Am Grundstück angekommen, den Nachbar um Erlaubnis gebeten die Pfosten bei ihm zwischen zu lagern, das nicht morgen 300 da sind, alles kein Problem. Der Nachbar ruft einen Mann bei, der die Holzschutzfarbe auf die Pfosten bringt. In der Zwischenzeit sind der Nachbar, John, Susan und ich damit beschäfitgt eine Schnur von einem zum anderen Ende zu spannen. Jetzt werden 4 Pfosten gesetzt und alle 3 Meter eine Markierung gegraben, für die anderen Pfosten. Morgen sollen 4 Arbeiter kommen die die Löcher ausbuddeln. Um 16:30 Uhr lassen wir nach, Morgen will ja auch noch gearbeitet werden, und John hat auch noch eine richtige Arbeit, der er auch noch nach zugehen hat. Eine Stunde später im Hotel, duschen, was essen, ist das erste nach dem Frühstück und dann folgt Büroarbeit und später noch Entspannung....
Ein schönes Bild vom Rasenmäher hier vom Hotel und wie man den an bekommt möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten...


Okay, in Germany geht alles schneller....hier in Kenia hat man für den anderen Zeit und teilt mit Fremden.
Der Nachbar kennt mich nicht, für ihn ist es selbstverständlich mit Fremden zu teilen, frisches Wasser anzubieten etc....
Ich bin hier als ein Freund aufgenommen worden in einem fremden Land.....

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Wir haben es getan...

      Unser Blumenstrauß zum Grundstück Kauf
Unser Blumenstrauß zum Grundstück Kauf

Unser Grundstück...

...yeeaaahhhh wir haben gekauft.

Home of Smile hat ein Grundstück. Das Fundament ist gelegt. Nach langen Gesprächen ist der Verkäufer  uns entgegen gekommen. "Ist ja für eine gute Sache" meinte er.
Jetzt folgt der ganze Papierkram.....
Heute waren wir auf dem Grundstück und haben die Grenze fixiert und mit einbetoniertem Torstahl markiert.
Wir waren noch keine halbe Stunde dort, kam die ganze Nachbarschaft an um zu schauen was hier passiert. Wir wurden von allen Seiten Willkommen geheißen. Beim Beton mischen kam direkt ein Mann zu uns, hat sich eine Schaufel geschnappt und ohne große Worte mit gemischt. Er half uns den Beton bis an das andere Ende was 125 m entfernt ist, zu tragen. Erst als wir fertig waren wollte er gehen. Natürlich haben wir ihm einen Obolus gegeben über den er sich riesig gefreut hat.
Eine andere Nachbarin hat eine Schaufel gebracht, da ich eine abgebrochen hatte. Beim anderen Nachbarn bekamen wir Wasser und auch noch ein paar Schippen Sand, hatten zu wenig.
Vielleicht hatte ich auch die Löcher zu groß gemacht :) ....
Auf jeden Fall sind wir ganz HAPPY...

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Step by Step...

Der nächste Schritt...

Heute waren wir eine Shamba (Grundstück) anschauen, die wir schon einmal ins Auge gefasst hatten, aber unseren finanziellen Rahmen sprengte. Der Verkäufer war auch dabei. Es war ein sehr interessantes Treffen. Auf dem flachen Grundstück sind noch zwei alte, große Mangobäume und es ist sehr gut geeignet für Farmanbau.

Das wird unser Grundstück werden, da sind wir uns einig. Jetzt muss das nur noch der Verkäufer auch so sehen.
Wir sind auf jeden Fall schon fleißig am vorbereiten, da es eine Menge an Papierkram zu erledigen gibt. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren.
An dieser Stelle möchte ich ein ganz Großes und Dickes DANKE an das Team von Home of Smile Kenia sagen, die eine großartige Arbeit leisten. Ohne sie wären wir noch lange nicht soweit.
Es liegt noch ein großes Stück Arbeit vor uns, aber:    
"WIR schaffen das...."

 



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