2.Tag in Mombasa

wieder neue Eindrücke....

Heute Vormittag haben wir eine Behindertenschule besucht. Diese Schule wird von einem Inder der hier ein großes Zementwerk hat gesponsert, und er hat auch diese und noch andere Schulen gebaut.
Es leben dort Kinder mit allen Arten von Behinderungen zusammen. Was das Personal dort leistet ist enorm, und das ganze für 3 Euro am Tag. Ohne diese Menschen wären die Kinder verloren. Daniela hat 2 Kinder dorthin vermittelt. Kinder die ausgesetzt wurden oder und auch von Eltern die überfordert waren.
Man kann sowas nicht in Worten fassen. Mir haben die Tränen in den Augen gestanden.
Nachmittags ging es dann zu klein Daniela und Ihrer Famile. Klein-Daniela hat Ihre Krankheit gut überstanden und wächst und gedeiht prächtig. Auch hier wieder lange Gespräche mit den Eltern über alle Herausforderungen die anstehen. Die Familien die wir besuchten haben alle nur einen Raum, ca. 10m² groß. Wenn man durch diese Gegend geht und der beissende Geruch einem entgegenkommt und den Dreck und das alles sieht, fragt man sich, wie diese Menschen das überleben. Ein Zimmer kostet hier z.B. um die 30 Euro. Es war schön für Daniela Ernst zu sehen das es Fortschritte gibt, sowas gibt Ihr die Energie und Motivation zum weiterhelfen.
Bei der nächsten Familie lief es nicht so gut. Gestern waren wir dort, und es war "sauber und ordentlich". Heute sah es wie in einer Messie Wohnung aus. Die Mutter hat wohl wieder angefangen zu trinken. Die 5 Kinder hat Daniela in einem Internat untergebracht. So einen Rückschlag ist nicht leicht zu verkraften. Daniela hat mir die Geschichte der Familie erzählt und wieviel Energie sie reingesteckt hat, ich kann es hier nicht beschreiben.

Danach sind wir noch zu der alten Frau gegangen, der wir gestern die Medizin gegeben haben. Sie hat gestrahlt und erzählt, das die Schmerzen fast weg sind. Wir haben ihr wieder Essen mitgebracht. Die Heraus- forderungen mit den 3 Enkelkindern wird Daniela morgen weiter verfolgen. Die alte Frau kann nicht mehr aufstehen, ist wohl hingefallen und hatte sich was gebrochen oder so. Ihr Fuss steht auch in eine andere Richtung. Sie robbt über den Boden, da sie nicht mehr laufen kann. Daniela versucht ein Krankenhaus zu finden, welches der alten Frau hilft. Zuvor muss sie aber gründlich gewaschen werden, da sonst kein Krankenhaus sie aufnehmen würde.

Wieder geht ein Tag zu Ende mit vielen neuen Eindrücken. Wir wissen gar nicht zu schätzen wie gut es uns geht......

 

 

 

 

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