Erste Woche in Kenia

Die Hotelanlage "Philadephia", mein Zuhause für 2 Wochen....
Die Hotelanlage "Philadephia", mein Zuhause für 2 Wochen....

Herzlicher Empfang

Montag Spätnachmittag bin ich gut angekommen. Zwar müde von dem langen Tag, aber glücklich hier zu sein. Ich bin im gleichen Hotel untergekommen, in dem ich auch letztes Jahr war.

Ein schöner Platz um Ruhe zu finden.

Dienstag wurde ich herzlich von meinem Freund, Mr. Mutugi empfangen. Er begleitet mich hier und zeigt mir,  wo ich was finde und was ich alles benötige.

Es begann ein arbeitsreicher Tag mit einigen Treffen und Besichtigungen von Objekten. Ein Angebot war sehr interessant, aber das Geld reicht noch nicht.

Trotz vieler hin und her Rechnereien und Überlegungen mussten wir absagen. Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag mit vielen netten Begegnungen. Zum Abschluss hatten wir noch ein gemeinsames Dinner.

Mittwoch waren wir den ganzen Tag in Nairobi. Hier war das Ergebnis, außer Spesen nichts gewesen, was mich natürlich frustriert hatte. Hinzu kam noch, das es kaum Strom gab im Hotel, der Internetstick defekt war, Moskitos mich nachts ärgerten und noch ein paar Kleinigkeiten.

Auf der Heimfahrt haben wir dann noch Reis gekauft und dem Heim einen kurzen Besuch abgestattet. Auch hier wurde ich wieder herzlich begrüßt, von Susan, Cathrine und den Kindern. Jane, mein Patenkind hat sich ganz besonders gefreut.

Donnerstag hatte ich frei, keine Termine.  Mit einem Matatu (Kleinbus) ging es dann nach Embu. Hier waren Erledigungen angesagt. Der Versuch, in einem Internet-Cafe eine bessere Verbindung zu bekommen, scheiterte kläglich. Ein neuer Internetstick für den Laptop war noch fällig. Nach dem Mittagessen machte ich mich auf den Heimweg. Um meinen Frust abzubauen bin ich die 9 km gelaufen und dass an der Hauptstraße entlang, was nicht Vergnügungssteuerpflichtig ist, bei den Kamikaze Fahrern hier. Zu Fuß nimmt man die Umgebung viel intensiver wahr und von überall wurde ich mit einem "how are you",  "hey man" oder ähnlichem begrüßt. Da hier fast jeder englisch spricht, kam so auch das eine oder andere nette Gespräch zustande.

Freitag hatte ich einen Termin um 10 Uhr der dann um 12 Uhr abgesagt wurde. Also war relaxen angesagt.Tut auch mal gut, wenn man sich drauf einlässt.

Samstag nachmittag war ich bei einer Familie in deren Heim eingeladen.

Agnes, die Frau der Familie hatte ich letztes Jahr im Hotel kennengelernt. Sie arbeitete dort als Servicekraft und hatte einen Super Job gemacht. Wir haben die ganze Zeit über einen lockeren Kontakt über Facebook oder Whatsapp gehalten. Sie hat sich sehr gefreut dass ich wieder gekommen bin. Mittlerweile hat Sie einen kleinen Laden eröffnet, wo man Dinge des täglichen Lebens kaufen kann. Martin Ihr Mann, arbeitet in einem Hotel als Servicekraft. Sie haben eine 4jährige Tochter, Tatjana, für die sie alles tun, das spürt man direkt. Wir haben zusammen Kaffee getrunken und uns prächtig unterhalten. Später sind wir noch ins Dorf gegangen. Diese Gastfreundschaft ist einfach unbeschreiblich. Obwohl sie nicht viel haben, wurde alles von Ihnen übernommen, ich war eingeladen. Mittlerweile war es schon Dunkel geworden. Für Agnes war es  selbstverständlich, dass Martin mich auf dem Heimweg begleitete, obwohl wir mit dem Matatu gefahren sind.

An diesem Abend habe ich noch lange wach im Bett gelegen und über den Nachmittag und die tiefen Gespräche nachgedacht.

Herzlichen Dank an Agnes, Martin und Tatjana für den wunderschönen Nachmittag.

Heute ist der Tag des Herrn. Also außer Bericht schreiben keine Arbeit. Heute Nachmittag treffe ich noch Susan und vielleicht noch Mr. Mutugi und dann werden wir ein "Kaffeekränzchen" abhalten.

Bis nächste Woche

Achim