Home of Smile – ein neues Zuhause für Waisenkinder in Kenia

4.11.2014, Amazon Logistik-Team

12 Mädchen und elf Jungen im Alter von sieben bis 16 jahren versucht Achim Fuchs mit “Home of Smile” ein Zuhause zu geben.

Achim Fuchs hat eine Mission, in der es um Hilfe von Waisenkindern in Kenia geht. Mit Home of Smile e.V., einer als gemeinnützig anerkannten Initiative, will er für 25 Kinder ein Zuhause mit Geborgenheit schaffen. Unterstützung für sein Projekt erhält der 56-jährige Teamleiter und Betriebsrat von Amazon in Koblenz auch von seinem Arbeitgeber, Kollegen, Freunden und Familie.

Mit einer Patenschaft für ein 12-jähriges Waisenkind in Kenia begann für Achim Fuchs Anfang 2013 sein zweites Leben, in dem er sich für Kinder einsetzt, die keine Eltern mehr haben und auf der Straße leben müssten. Im realen Arbeitsleben ist Achim Fuchs Teamleiter in der Wareneinlagerung und Mitglied im Betriebsrat bei Amazon in Koblenz. „Ich war von Anfang an dabei, als Amazon 2012 in Koblenz gestartet ist“, sagt er. Nach rund 40 Berufsjahren, unter anderem im Groß- und Außenhandel oder als Busfahrer, habe er in einem internationalen Unternehmen wie Amazon noch einmal richtig durchstarten wollen: „Aber auch der Einsatz für andere war mir wichtig“, verrät der 56-Jährige. Von Anfang an habe er sich im Mitarbeiterforum engagiert, später für den Betriebsrat beworben.

Auch privat beschloss sich Achim zu engagieren. Bei der rein finanziellen Unterstützung für eine Patenschaft wollte er es jedoch nicht bewenden lassen. Deshalb flog Achim nach Kenia, um seine neue Patentochter im Waisenhaus zu besuchen und sich vor Ort ein Bild zu machen. Mit im Gepäck: Vier große Koffer voll an Spendenartikeln. „Die Zustände waren unglaublich. So schlimm hätte ich mir das nie vorgestellt“, erinnert sich Achim mit Grauen: „Kaputte Betten, kein Strom: Es fehlte wirklich an allem, selbst an einer Transportmöglichkeit für eines der Kinder zum nächsten Krankenhaus!“ Für die 23 Kinder, darunter viele Aids-Waisen, sei es kein Leben, sondern lediglich Überleben gewesen. „Schutz, Liebe oder die Geborgenheit eines Zuhauses: Das alles hatten diese Kinder nie erlebt“, fasst Achim zusammen.

Die Not der Kinder veranlasste Achim wenige Monate später zum erneuten Besuch, um am Ausbau des Waisenhauses zu helfen. „Man kann sich nicht vorstellen, wie dort gebaut wird“, sagt er: „Ohne Bohrmaschine oder andere Hilfsmittel, dafür alles von Hand und mit einer unglaublichen Kreativität.“ Tief geprägt von den Erlebnissen kehrte Achim zurück nach Deutschland, um dort das Projekt „Home of Smile e.V.“ ins Leben zu rufen und Spenden für ein Zuhause für rund 25 Kinder zu sammeln: Kinder, die ohne Eltern und ohne schulische Bildung, Zuwendung und Geborgenheit ein Leben auf der Straße erwartet hätte. „Die direkte und persönliche Hilfe hat für mich mit dem Respekt für die Menschen, die dort leben, zu tun“, gibt Achim als Hauptgrund für seine Initiative an. Er wolle die Verantwortung nicht auf andere delegieren: „Die direkte Hilfe ist immer am besten.“

Ende August hatte Achim deshalb seinen eigenen Spendenlauf veranstaltet und dazu Sponsorengeld für seine 800 km lange Pilgerreise auf dem Jakobsweg gesammelt. Es folgten Aktionen wie eine Pfandflaschenaktion unter den Kollegen des Amazon Logistikzentrums. Über 3.000 Pfandflaschen wurden dabei gesammelt: „Eine Kollegin hat das Pfandgeld liebevoll in kleine Säckchen gepackt. Im Beisein von unserem Standortleiter Gregory Bryan wurde mir das Geld zusammen mit einer Torte mit dem Logo von Home of Smile übergeben. Das war total nett“, erinnert sich Achim. Amazon Koblenz habe auch selbst gespendet: „Die Unterstützung durch unseren Standortleiter Gregory war einfach toll. Wir haben mit Plakaten für ‚Home of Smile e.V.‘ geworben, ich bekomme auch Gelegenheit, das Projekt auf unserer Unternehmensversammlung vorzustellen.“ Mittlerweile zählen einige Amazon-Mitarbeiter zum Team und unterstützen aktiv die Aktion von Achim.

„Ich bin sehr dankbar, dass ‚Home of Smile‘ so viele Unterstützer gefunden hat“, erklärt Achim. Seinem Ziel, ein Waisenhaus für diese Kinder zu bauen, sei er schon näher gekommen. „Es sind aber noch weitere Spenden nötig“, sagt er und zeigt sich zuversichtlich, dass ihm das gelingen wird.

Weitere Informationen zu Home of Smile und Spendenmöglichkeiten unter Home of Smile.